Positive Signale vom heimischen Bankenplatz im ersten Halbjahr

Die Halbjahreszahlen der VP Bank, der LGT und der Liechtensteinischen Landesbank zeigen, dass die heimischen Banken auf Kurs sind. Und so dürfte es auch weitergehen – Vorausgesetzt, dass sich nichts gravierend ändert.

Halbjahreszahlen Banken«VP Bank steigert Gewinn massiv», «LGT steigert Gewinn deutlich», «LLB-Gruppe steigert Gewinn» – bereits die Schlagzeilen des «Volksblatts» in dieser Woche machen deutlich, dass die ersten sechs Monate des laufendes Jahres arbeitsintensiv, aber auch lukrativ waren. «Die Halbjahreszahlen der liechtensteinischen Banken sind erfreulich und stimmen uns optimistisch», kommentiert Simon Tribelhorn, Geschäftsführer des Liechtensteinischen Banken­verbandes (LBV), gegenüber dem «Volksblatt». Die Institute konnten durchs Band ihre Gewinne steigern, dies in einem nach wie vor angespannten und sowohl ökonomisch als auch währungspolitisch volatilen Umfeld. «Die Aufhebung des Euro-Mindestkurses und die Einführung von Negativzinsen haben sich allerdings auf die Vermögenswerte ausgewirkt, die teilweise zurückgegangen sind», so Tribelhorn. Erfreulich sei aber, dass auch im ersten Halbjahr Neukunden gewonnen werden konnten. «Was den bereits erbrachten Vertrauensbeweis der vergangenen Jahre in unsere Banken erneut unterstreicht.»

HOHE EIGENKAPITALDECKEN

Wie der Bankenverband verdeutlicht, setzen die liechtensteinischen Banken klar auf Wachstum und verfolgen weiterhin eine Expansionsstrategie. «Eine Konsequenz daraus ist die teilweise erfolgte Aufstockung im Personalbereich, was wirtschaftspolitisch immer eine gute Nachricht ist», so Tribelhorn. Dies lasse auch auf gesunde Unternehmen schlies­sen, vor allem da der Know-how-Zuwachs sich nicht allein auf Regulierungsfragen beschränke, sondern in aquisitions- und dienstleistungsstarke Mitarbeitende investiert werde. Ein weiteres Zeichen für Stabilität und gesunde Unternehmen sei die ausserordentlich hohe Eigenkapitaldecke, die auch im 1. Halbjahr 2015 einmal mehr gestärkt werden konnte und durchschnittlich bei 20 Prozent liegt. Im Hinblick auf das zweite Quartal will die LGT weiter in die Expansion und in die Investmentmanagement-Kompetenz investieren. Mit Blick auf die hohen Eigenmittel liebäugelt die VP Bank mit weiterem Wachstum durch gezielte Akquisitionen. Bei der LLB konzentriert man sich weiterhin auf die Umsetzung der Strategie Focus2015, denkt aber bereits auch darüber hinaus. Aufseiten des Bankenverbandes fällt der Ausblick für das zweite Halbjahr neutral bis positiv aus, sofern sich die aktuellen Rahmenbedingungen nicht wesentlich ändern sollten. Unabhängig davon geht der LBV aber davon aus, dass die Banken mit ihren Erfahrungen – insbesondere der vergangenen Jahre – auch auf schwierigere Situationen vorbereitet sind. «So waren unsere Banken bereits bei der Krise 2008 nur bedingt betroffen und nicht auf plötzliche staatliche Nothilfen angewiesen, da sie nicht in hochriskante Anlagen investiert haben, sondern nachhaltige Strategien ihre Unternehmenspolitik prägen», verdeutlicht Simon Tribelhorn.

Quelle: Holger Franke, Liechtensteiner Volksblatt

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Lösungen für eine starke Wirtschaft

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Regierungschef-Stellvertreter Thomas Zwiefelhofer und Christian Hausmann, Leiter des Amtes für Volkswirtschaft, präsentierten Massnahmen, welche die Wirtschaft entlasten sollen. Bild: Daniel Ospelt

Die Börsen auf Talfahrt, der Franken stark wie nie und die Masseneinwanderungsinitiative: Liechtensteins Unternehmen sind derzeit nicht zu beneiden. Um die Wirtschaft zu entlasten und den Standort Liechtenstein zu stärken, präsentierte Thomas Zwiefelhofer gestern neue Lösungen.

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Seit Monaten herrscht Untergangsstimmung in den Wirtschaftsteilen der Schweizer Zeitungen: Der starke Franken ist nicht erst seit dem SNB-Entscheid ein Dauerbrenner, die Masseneinwanderungsinitiative lässt Wirtschaftsvertreter den Teufel an die Wand malen und jetzt tauchen dank Chinas Währungspolitik auch noch die Börsen. In Liechtenstein sieht es auch nicht anders aus: Eurolöhne, sinkende Margen und Einkaufstourismus, um nur einige Schlagworte zu nennen, setzen der heimischen Wirtschaft zu. Regierungschef-Stellvertreter und Wirtschaftsminister Thomas Zwiefelhofer präsentierte gestern Massnahmen, um den Wirtschaftsstandort Liechtenstein weiter zu stärken. Durch den Abbau von Regulierungen, Investitionen in Forschungsprojekte und die Verschiebung von Abgabenerhöhungen will man der heimischen Wirtschaft in den schwierigen Zeiten entgegenkommen.

Analysen zeigen Potenzial

Wie Thomas Zwiefelhofer an der gestrigen Pressekonferenz ausführte, bauen die Massnahmen auf ausführlichen internen und externen Analysen auf. Flankiert von den Ideen der Regierung ist ein ganzes Massnahmenbündel entstanden, um die Folgen der Frankenschwäche abzudämpfen. So hat man mit einer Leistungsanalyse in der Landesverwaltung nach Verbesserungspotenzial gesucht. Und gefunden, wie Zwiefelhofer bestätigt: «Wir haben ministerienübergreifend mehrere Projekte angestossen, die den Verkehr mit den Behörden massiv reduzieren und erleichtern sollen.» So müsse dank der Harmonisierung verschiedener Formulare mit gleichem Inhalt nicht mehr mehrfach ausgefüllt werden. «Ausserdem können bereits viele Verwaltungsgeschäfte online ausgefüllt werden, doch auch hier wollen wir noch weitergehen», so Zwiefelhofer. Diese Prozessoptimierungen und Effizienzsteigerungen sollen Einsparungen in der Landesverwaltung ergeben.

Massnahmen fruchten bereits

2014 gab die Regierung der Wirtschaftskammer Liechtenstein den Auftrag, eine Bürokratieumfrage durchzuführen. Durch die Umfrage seien verschiedene Vorschläge an die Regierung getragen worden. Einige sind bereits umgesetzt, andere kurz davor. «Bereits im März haben wir das Budget für Innovations- und Exportschecks für das laufende Jahr auf 300 000 Franken verdoppelt», so Zwiefelhofer. Davon würden insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) profitieren. Zwiefelhofer: «Die Massnahme ist ein voller Erfolg. Die Schecks sind praktisch alle vergriffen, die Unternehmer begeistert. Es freut mich, dass unsere Initiative auf derart fruchtbaren Boden gefallen ist.»

Nachfolgeregelungen erleichtern

Noch im Herbst wird der Landtag über die Revision des Bauwesenberufegesetzes entscheiden. Die Revision würde gewissen Berufsgruppen einen vereinfachten Zugang zum Arbeitsmarkt er möglichen. «Diese Massnahme soll insbesondere Nachfolgeregelungen im Gewerbe und den Einsatz von Fachkräften erleichtern», so Zwiefelhofer.

Während die Revision erst in den Landtag muss, ist eine andere Massnahme bereits eingeführt worden. Die obligatorischen Liftkontrollen in Geschäftsgebäuden werden aufgehoben. «Das mag vielleicht kleinlich klingen, die Unternehmen in Liechtenstein sparen dabei aber jährlich etwa fünf Millionen Franken», rechnet Zwiefelhofer vor. «Ausserdem geht in Liechtenstein keine Wertschöpfung verloren, da diese fünf Millionen immer über den Rhein flossen.»

Keine voreiligen Schlüsse

Kein Thema beim Massnahmenbündel sind die Eurolöhne. Zwiefelhofer: «Natürlich will auch die Regierung keine Eurolöhne. Es ist nicht in Ordnung, wenn das Währungsrisiko an den Arbeitnehmer übertragen wird.» Trotzdem wolle man nicht wegen fünf Firmen, welche Eurolöhne einführten, gleich ein ganzes Gesetz ändern. Man werde aber die Situation weiter genau im Auge behalten.

Von anderen zusätzliche Regulierungen, wie sie in letzter Zeit von linken Kreisen gefordert werden (Frauenquote, Mindestlohn), hält der Wirtschaftsminister ebenso wenig. Es gelte, die Wirtschaft in solch schwierigen Zeiten so zu entlasten, dass sie weiter konkurrenzfähig bleiben könne. Wenn eine Firma wegen Überregulierung schliessen müsse, sei auch den Arbeitnehmenden nicht geholfen. «Wir wollen in Liechtenstein Rahmenbedingungen schaffen, in welchen Unternehmen wachsen können. Der Einfluss der Regierung und des Landes Liechtensteins auf den Euro-Kurs ist praktisch bei null.» Deshalb gelte es nun, die Firmen zu entlasten und so etwas beizutragen, so der Wirtschaftsminister.

Der Blick in die Kristallkugel

Für die Entwicklung der heimischen Wirtschaft ist ein «fairer» Euro-Kurs von zentraler Bedeutung. «Die Schweizer Nationalbank sieht diesen ‹fairen› Wechselkurs aktuell bei 1.25 Franken. Wir sind aber bei 1.08 Franken», erklärte Christian Hausmann, Leiter des Amtes für Volkswirtschaft. Er wagte aber eine vorsichtige Prognose: «Wir erwarten, dass die US-Notenbank Fed Ende des Jahres die Zinsen erhöhen wird. Das macht den Dollar wieder attraktiver und nimmt Druck vom Schweizer Franken.» Ausserdem beweise die Europäische Union gerade im Umgang mit Griechenland, dass man den Euro unbedingt halten wolle. Das werde wieder vermehrt Vertrauen in die Währung geben.

Hausmanns Resümee: «Wir erwarten, dass sich der Euro-Wechselkurs wieder bei 1.15 Franken befindet.» Zusammen mit dem Massnahmenpaket der Regierung sind das doch einmal erfreulichere Zukunftsaussichten als auch schon.

Quelle: Stephan Agnolazza, Liechtensteiner Vaterland

VP-Bank: Gewinn gestiegen

296136_1_Bank-jpgDie VP Bank Gruppe erwirtschaftete im ersten Halbjahr 2015 einen Konzerngewinn von 40.9 Mio. Franken. Der Bruttoerfolg stieg um 56.1 Prozent. Im Vergleich zum Jahr 2014 verzeichnete die VP Bank eine Zunahme des betreuten Kundenvermögens von 11.8 Prozent.

Die VP Bank Gruppe erzielte im ersten Halbjahr 2015 einen Konzerngewinn von 40.9 Mio. Franken. In der Vorjahresperiode wurde ein Gewinn von 11.1 Mio. Franken erwirtschaftet. Dieses Halbjahresergebnis 2015 wird durch die Fusion der VP Bank AG mit der Centrum Bank AG und die damit einhergehenden Mehreinnahmen und Mehrausgaben geprägt. Wesentlich negativ beeinflusst wird das Ergebnis durch die Aufhebung des Euro-Mindestkurses zum Schweizer Franken und die Verschiebung des Dreimonats-Libor-Zielbandes durch die Schweizerische Nationalbank (SNB) am 15. Januar 2015.

Höherer Geschäftsaufwand

Der Geschäftsaufwand stieg im Berichtshalbjahr 2015 gegenüber der Vorjahresperiode um 12.3 Mio. Franken  auf 96.8 Mio. Franken. Unter Ausklammerung der Effekte der Centrum Bank konnte der Geschäftsaufwand im Vorjahresvergleich um 4.5 Prozent reduziert werden. Der Personalbestand wurde gegenüber dem 31. Dezember 2014 um 51 Mitarbeitende erhöht. Der Sachaufwand erhöhte sich um 29.4 Prozent auf  29.5 Mio. Franken. Dieser Anstieg ist ebenfalls auf die Fusion mit der Centrum Bank und den zeitlich begrenzten Parallelbetrieb zurückzuführen. Im Zusammenhang mit der Fusion mit der Centrum Bank wurden Restrukturierungsrückstellungen in Höhe von 12.3 Mio. Franken gebildet.

Zunahme der betreuten Kundenvermögen

Die betreuten Kundenvermögen der VP Bank Gruppe beliefen sich per 30. Juni 2015 auf CHF 34.6 Mrd. Gegenüber dem Wert per 31. Dezember 2014 von 30.9 Mrd. Franken bedeutet dies eine Zunahme von 11.8 Prozent. Die performancebedingte Vermögensabnahme betrug im ersten Halbjahr 2015 2.5 Mrd. Franken. Diese Abnahme ist in der Aufhebung des Euro-Mindestkurses zum Schweizer Franken und der damit einhergehenden Abwertung der betreuten Kundenvermögen in Fremdwährungen begründet.

Schwerpunkt Fondsgeschäft

Die VP Bank Gruppe verfügt über eine ausgezeichnete Kompetenz im Fondsgeschäft. Dieses Geschäft umfasst die gesamte Palette an Dienstleistungen im Fondsbereich – von der Planung über die Gründung bis zur operativen Verwaltung – und wird an den Standorten in Liechtenstein und Luxemburg seit etlichen Jahren erfolgreich betrieben.

Quelle: Vaduzer Medienhaus AG

SuisseEMEX’15: Erfolgsgeschichten und Zukunftsperspektiven für Marketeers

emex_15_logo_networkingknow-how_rgbEnde August wird Zürich zum Hotspot für zukunftsweisende Marketingtrends, Dialog und Wissenstransfer. Der grösste Schweizer Messe-Event für Kommunikation, Promotion, Event & Live Communication und Digital Business präsentiert am 25. und 26. August in der Messe Zürich die Antworten von heute für die Kommunikation von morgen. Zusammen mit der Business Software Messe topsoft treffen in fünf Messehallen rund 500 Aussteller und Experten auf erwartet 15‘000 Messebesucher. Die neuinszenierte 9. Ausgabe wartet mit einem hochkarätig besetzten Forenprogramm mit über 50 internationalen Speakern auf und eröffnet Perspektivenwechsel, Querdenk-Anstösse und unzählige Business Networking Möglichkeiten. Abends bietet die EMEX Night die Chance, Persönlichkeiten und Prominente des Marketing-Managements und der Eventszene in ungezwungener Atmosphäre kennen zu lernen.

Innovativ, vernetzt, flexibel – so handeln heute erfolgreiche, marktorientierte Entscheider, um sich den Herausforderungen der Digitalisierung zu stellen. Die besten Erfolgsrezepte und Innovationen werden in vier Themenwelten in einer komplett neu inszenierten 360° Marketing-Messe präsentiert. Ob alte Branchenhasen oder junge Durchstarter, das kostenlose Messeprogramm wartet mit brandaktuellen Inhalten und Trends für die digitale Zukunft und die crossmediale Kommunikation für jedes Niveau auf. Die World of Communication lädt zum Inspirationsrundgang ein und sorgt in der Querdenker-Welt für Unternehmer für einen Kreativitäts-Kick. Top Marken aus dem B2B Bereich präsentieren sich in der World of Promotion. Die Spezialzone «Premium & Luxury» sowie «Fine Food & Spezialitäten» verführen nicht nur Gourmets zu einer Degustation. Die World of Event & LiveCom stellt kreative Messestand-Konzepte und ideenreiche Aktionen vor und verwöhnt mit multisensorischen Angeboten alle Sinne. Die digitalen Trends und Technologien der Zukunft finden sich in der World of Digital Business u.a. im FutureLab.

Das Markenzeichen der SuisseEMEX: Top Speaker, kostenloses Praxis-Wissen und Networking

Ewa Ming, Geschäftsführerin der SuisseEMEX freut sich auf das vielseitige Forenprogramm: «Satiriker Andreas Thiel, Werber Frank Baumann, PR-Koryphäe Klaus J. Stöhlker, Stadtrat Filippo Leutenegger, Extrembergsteigerin Evelyne Binsack, Musikunternehmer Giuseppe Scaglione (my105) und Digitalexperte Dr. Peter Hogenkamp sind nur einige der leuchtenden Persönlichkeiten, die wir gewinnen konnten!» Ergänzend meint Ming: «Auf unsere Besucher warten top Stories zu brandheissen Themen und Schulungen wie z.B. im Google Praxisforum». Ein

Highlight ist die Eröffnungsrunde, moderiert von Ursula Klein, Verlegerin und Herausgeberin des Klein Reports. Frank Bodin, Prof. Dr. Robert Riener und Nick Sohnemann zeigen im Marketing Forum auf, was die Welt und die Branche in den nächsten Jahren zu erwarten hat.

Wer dann noch nicht genug hat, kommt beim speziellen Academy Programm auf seine Kosten. Nach dem Motto «Wissen ist Macht» bieten Experten der ZHAW, der FHNW und von Mr. WOM & Angellink kostenpflichtige Weiterbildungskurse inklusive einem Teilnehmer-Zertifikat an.

Spezialbereiche für Medien, Agenturen und Querdenker für erfolgreiche Werberezepten

In der Media Kitchen geht Werbung durch den Magen. Beratungsständen zu crossmedialer Werbung, eine Lounge- Bar mit erfrischenden Drinks und italienischen Spezialitäten – die Besucher dürfen sich auf eine ungezwungene Begegnungsplattform und einen Agenturen-Apéro am Dienstag, 25. August 2015 von 17.30 bis 18.30 Uhr freuen. Bekannte Werber und Medienvertreter treffen sich hier zur Weindegustation und für das musikalische Wohl sorgt Guiseppe Scaglione mit seiner My105.ch Streaming Plattform. Gleich daneben findet sich die Querdenker-Welt für Unternehmer, die auf rund 500m2 einen kreativen Perspektivenwechsel ermöglicht. In Zusammenarbeit mit Karem Albash, Initiant des Schweizer Querdenker-Tages, werden in der integrierten Speaker-Zone originelle und nachhaltige Geschäftsideen vorgestellt. Ein Kreativparcours, ein IFJ Start-up Check, ein Bereich für die Aus- & Weiterbildung im Marketing und eine Business Networking Zone runden das vielseitige Angebot ab.

Aufgepasst: An der SuisseEMEX sind alle Blogger und Medienschaffende herzlich willkommen und erhalten im neuen Blogger-Treff mit Media Lounge in der VIP Garage – dem etwas anderen Messebistro – ein ideales Arbeitsumfeld für Inspiration und Networking.

Die neue EMEX Night – Wo sich das Who is Who der Branche trifft

Am Dienstag, 25. August 2015 ab 19.00 Uhr findet mit der neuen EMEX Night ein Business Networking Event der Extraklasse statt. Die Gäste treffen auf das Who is Who der Marketing- und Eventbranche und eine einzigartige Mischung aus Networking, Business, Lifestyle und Emotionen, serviert mit einem Hauch von Glamour. Angesagte Gastronomie Brands und Caterer präsentieren zusammen mit top Artisten und Musikern die EMEX Night als Messehöhepunkt. Vom Champagner-Empfang by Laurent-Perrier über vegetarische Spezialitäten by Hiltl und X-Tra bis hin zum Lachs- und Austernbuffet von Gourmetdepot.ch, alles was Rang und Namen hat ist hier vertreten. Als musikalischer Höhepunkt sorgt der aufstrebenden Schweizer Popmusiker James Gruntz für Stimmung.

Weitere Informationen unter: www.suisse-emex.ch

Zeig, wer du bist!

Was bedeutet Bewerbung & Jobsuche 2.0

In Sachen Bewerbung hat sich Einiges geändert: Personaler erhalten Bewerbungsunterlagen heute am liebsten digital – in ihr E-Mail-Postfach oder per Online-Formular auf der firmeneigenen Karriereseite. Und selbst das ist so gut wie schon wieder überholt.

Bewerben 2.0 ist angesagt, sprich: Die digitale Visitenkarte ist heutzutage wichtiger als Anschreiben und Lebenslauf. Jobsuchende sind gefordert, das eigene Netzwerk aktiv auszubauen, die Social Media für die Jobsuche zu nutzen und sich dort zu präsentieren. Das Motto für Jochsuchende heisst: «Zeig, wer Du bist»

Das Motto lautet «Zeig, wer Du bist!»

«Zeig, wer Du bist!» lautet demnach das Motto für die jungen Jobsuchenden von heute und morgen. Präsenz zeigen im Web 2.0 – darum geht es. Die Darstellung der eigenen Person im Netz mit Videos, Bildern und Texten sollte für die meisten der heutigen Absolventen und Berufseinsteiger auch kein Problem darstellen, ist der Umgang mit Facebook, Youtube, Instragram und Co. für die Generation Y und Z doch Usus. Selbstvermarktung im Internet ist etwas ihnen völlig Vertrautes.

Die Arbeitgeber ihrerseits haben dies natürlich längst erkannt, und viele von ihnen haben die Social Media bereits fest in ihrer Arbeitgeberkommunikation verankert. Gerade die technologiegetriebenen Unternehmen nutzen die Social Media bereits für ihre Mitarbeitersuche und Einstellungen, andere Firmen ziehen nach. Sie müssen es auch, wenn sie im Kampf um Talente im Wettbewerb bestehen wollen.

Bewerbervideos auf dem Vormarsch

Um sich als Arbeitgeber attraktiv zu präsentieren, entdecken auch immer mehr Unternehmen insbesondere die Kraft von Bildern und Videos. In Unternehmensvideos beispielsweise geben sie Jobsuchenden einen Einblick in Sachen Unternehmenswerte und -kultur sowie zum Thema Arbeitsklima. Über Online-Stellenanzeigen ist dies kaum möglich.

Und in Jobvideos können sie ihre Mitarbeiter über sich als Arbeitgeber sprechen lassen, um so wiederum die Mitarbeiter in spe zu überzeugen.Umgekehrt sind fortschrittliche Firmen auch für Videos von Bewerbern offen. Ein Trend, der sich verstärkt fortsetzen wird, und den Jobsuchende aufgreifen sollten. Denn jenseits von förmlichen Motivationsanschreiben wird es für sie immer wichtiger, sich authentisch zu präsentieren. Es zählen zunehmend der persönliche Eindruck und der persönliche Fit. Tipp daher für Jobsuchende: Vorreiter sein, Bewerbervideo aufnehmen und dieses über die Social Media streuen beziehungsweise nach vorheriger Kontaktaufnahme direkt an die Unternehmen schicken.

Online-Recruiting-Interviews nutzen

Ein Vorteil für Bewerber ist auch, wenn sie nicht vor Video-Treffen im Netz – so genannte Online-Recruiting-Interviews – zurückschrecken. In den USA längst gang und gäbe, gibt es auch hierzulande immer mehr Unternehmen, die Bewerber per Video – etwa über Skype – interviewen.

Das Versandunternehmen Otto beispielsweise handhabt Vorstellungsgespräche bereits auf diese Weise. Das Unternehmen spart damit Zeit und Geld, – und der Bewerber ebenso.

Digitale Visitenkarte statt Hochglanz-Mappe

Fazit: Wer heute noch Papierbewerbungen losschickt, muss sich nicht wundern, wenn es mit dem Jobwechsel nicht klappt. Statt der Jobsuche über Online-Stellenanzeigen und der Bewerbung mit Hochglanz-Bewerbungsmappe kommt es für Bewerber immer mehr auf Eigenmarketing mit digitaler Visitenkarte an.

Zudem heißt es: Augen auf für die Recruiting-Trends der Unternehmen. Wer hier up-to-date ist und «mitspielt», sichert sich auf jeden Fall viele Chancen vor anderen Kandidaten.

Quelle: Tjalf | Nienaber von berufsbilder.de

Rohstoffcrash nährt Ängste um kranke Weltwirtschaft

Öl und Benzin, aber auch andere Rohstoffe verbilligen sich derzeit stark. Der Grund dafür ist wenig erfreulich und sollte bei Verbrauchern und Sparern tiefe Besorgnis auslösen. Vor allem in Deutschland.

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Der viel beachtete CRB-Rohstoff-Index schlägt Alarm. Ähnlich schlecht war die Lage nur inmitten der Finanzkrise 2009

Diesel-Fahrer freuen sich schon seit Wochen. Und nun greift diese Freude auch auf Besitzer von Autos mit Benzinmotor über. Denn die Preise sinken auf breiter Front. Benzin kostet im Schnitt derzeit wieder weniger als 1,40 Euro je Liter, Diesel sogar unter 1,15 Euro.

Dieser Abwärtstrend dürfte sogar noch eine ganze Weile anhalten, und nicht nur bei den Energiepreisen. Denn der gesamte Rohstoffkomplex befindet sich im freien Fall. Doch was bei Autofahrern für Erleichterung sorgt, hat besorgniserregende Ursachen. Die Preise sinken, weil die globale Wirtschaft wieder auf Krisenmodus schaltet. Vor allem deutsche Firmen und deutsche Arbeitnehmer werden das zu spüren bekommen.

Preise wie zu den schlimmsten Zeiten der Finanzkrise

Abzulesen ist der Absturz der Rohstoffpreise beispielsweise am Thomson Reuters Commodity Index. Er misst die Preisentwicklung von 19 Rohstoffen: Erdöl, Kupfer und Aluminium, aber auch Weizen und Sojabohnen. Zuletzt fiel dieser Index sogar unter den Tiefpunkt, den er im Frühjahr 2009 erreicht hatte, während der schlimmsten Phase des Rohstoff-Crashs, damals inmitten der Finanzkrise.

Der Ölpreis steht noch über dem damaligen Tiefpunkt, doch auch er ist auf dem besten Weg dorthin. Die amerikanische Ölsorte WTI kostet derzeit nur noch rund 42 Dollar je Barrel (159 Liter), 2009 war der Preis kurzzeitig auf bis zu 34 Dollar gesunken. Die Nordseesorte Brent ist noch etwas teurer, doch auch ihr Preis liegt mit 49 Dollar wieder fast auf Jahrestief.

«Das ist einfach das Spiel von Angebot und Nachfrage», sagt Erik Nielsen, Chefvolkswirt der Unicredit. Denn das Angebot auf dem Ölmarkt steigt seit Jahren stetig. Zunächst durch das Fracking, das in den USA zu einem neuen Ölboom geführt hat. Und neuerdings auch durch den Atomvertrag mit dem Iran, der zur Folge hat, dass die Sanktionen gegen das Land nach und nach aufgehoben werden.

Die Weltbank hat erst vor wenigen Tagen in einer Szenarioanalyse ausgerechnet, dass allein dadurch der Ölpreis im kommenden Jahr im Schnitt um zehn Dollar niedriger liegen wird als bisher erwartet.

Ölpreis könnte unter 40 Dollar je Barrel fallen

Gleichzeitig jedoch stagniert die Nachfrage, trotz eines passablen globalen Wirtschaftswachstums. Die Dynamik ist jedoch anders verteilt als früher. «Das Wachstum verschiebt sich, hin zu den energieeffizienten OECD-Staaten und weg von den relativ ineffizienten Schwellenländern», sagt Nielsen. «Ich wäre daher nicht überrascht, wenn der Preis für Brent-Öl unter 40 Dollar je Barrel fällt.»

Ölpreise
Rohstoffpreise: Ölmarkt bleibt angeschlagen

Besonders eines drückt auf den Ölpreis, wie auch auf alle anderen Rohstoffe: die Entwicklung in China. «Das Land verbraucht beispielsweise mehr als 40 Prozent der globalen Produktion von Kupfer, Zink, Blei und Zinn», sagt Edgar Walk, Chefvolkswirt beim Bankhaus Metzler. «Und es zählt auch bei anderen Rohstoffen zu den größten Nachfragern weltweit.»

So ist es nur folgerichtig, dass auch die Preise für Zink seit Jahresbeginn um 15 Prozent zurückgegangen sind, bei Kupfer sind es sogar 20 und bei Nickel knapp 30 Prozent. Tendenz: weiter sinkend.

Zwar wächst die chinesische Wirtschaft nach offiziellen Angaben immer noch um sieben Prozent pro Jahr. Doch zum einen zweifeln inzwischen immer mehr Beobachter diese Zahl an. Zum anderen, und dies ist entscheidend, hat sich die Struktur des Wachstums drastisch verändert.

Abwertung des Yuan zeigt, wie schlecht es um China steht

Traditionell wuchs China vor allem im Industriesektor und durch Investitionen in die Infrastruktur. Dafür waren jede Menge Rohstoffe nötig. Inzwischen jedoch wird der größte Teil des Wachstums vom Dienstleistungssektor und vom Finanzsektor generiert. Dies geht praktisch komplett ohne Erze oder Energieträger.

Bernhard Jünemann an der Frankfurter Börse
Börsen-Experte: Ausblick auf die Woche nach der Yuan-Abwertung

Die Abwertung des Yuan in der vergangenen Woche wirkte vor diesem Hintergrund wie ein weiterer Schlag. Denn der Schritt zeigt, dass Peking in großer Sorge um die Wirtschaft des Landes ist. Offenbar, so die Befürchtung, steht es um die Konjunktur im Reich der Mitte doch schlechter, als die Politiker dort bisher zuzugeben bereit waren. Folglich fielen die Rohstoffpreise parallel mit dem Yuan noch weiter.

Ein schwächeres Wachstum in China trifft jedoch kaum ein Land so stark wie Deutschland. Der Wert der Exporte in das Reich der Mitte war seit 2005 um über 250 Prozent gestiegen und betrug im vergangenen Jahr rund 74,5 Milliarden Euro. Damit rangiert die Volksrepublik inzwischen auf Platz vier der wichtigsten deutschen Exportmärkte, hinter den USA, Frankreich und Großbritannien.

Doch gleichzeitig kaufen auch die Rohstoffproduzenten besonders gerne in Deutschland ein. So gingen 2014 Waren im Wert von 75 Milliarden Euro nach Russland, Brasilien, Südafrika, Saudi-Arabien, Australien sowie in die Vereinigten Arabischen Emirate.

Letzte Hoffnung: Noch länger billiges Geld aus den USA

All diese Länder sind nun in wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Der brasilianische Real hat beispielsweise seit Anfang des Jahres rund ein Fünftel seines Wertes gegenüber dem Euro verloren. Der Rubel hatte schon im vergangenen Jahr seine Talfahrt begonnen. Damit haben all diese Länder nun weniger Geld, um in Deutschland einzukaufen.

Und diese Währungen dürften noch weiter unter Druck geraten, wenn die amerikanische Notenbank – wie von vielen erwartet – im September tatsächlich erstmals seit 2007 wieder die Zinsen anheben wird. Dann dürfte sich der Kapitalabfluss aus den Schwellenländern verstärken.

Allerdings wachsen inzwischen die Zweifel, dass es wirklich zu dieser Zinserhöhung kommt. «Nach der Abwertung des Yuan ist die Wahrscheinlichkeit dafür wieder gesunken», sagt Aneta Markowska von der Investmentbank Société Générale. Denn diese Maßnahme bewirkt, dass die Importpreise für Güter aus China sinken und gleichzeitig auch, wie beschrieben, die Preise für Rohstoffe.

Kurz: Deflationsängste könnten wieder zunehmen, die Zinsen damit noch länger bei null bleiben als ohnehin vorgesehen. Keine gute Nachricht für Sparer, selbst wenn die meisten von ihnen auch Autofahrer sein dürften.

Quelle:  (Finanz-Redakteur) WeltN24 GmbH

Firmengründung ist vor allem für junge Leute ein Thema

Creating a businessBei der jungen Generation ist der Unternehmergeist stärker ausgeprägt als bei den Älteren. Die 18- bis 34-Jährigen wollen 1,6 Mal so häufig eine Firma gründen wie die übrigen, wie aus der Studie «Future Potential – a GEM perspective on youth entrepreneurship 2015» des Global Entrepreneurship Monitor hervorgeht.

Allerdings gehören den Jungen auch die kleinsten Firmen mit den wenigsten Arbeitsplätzen. In rund 73% der von den unter 24-Jährigen gegründeten Unternehmen gibt es ausser der Gründungsperson keine Mitarbeitenden, so ein Ergebnis des Berichts, der sich auf Daten stützt, die zwischen 2012 und 2014 in fünf Regionen der Welt – subsaharisches Afrika, Mittlerer Osten und Nordafrika, Südostasien, Lateinamerika und Karibik sowie Europa, USA und Kanada  – erhoben wurden.

Die Lebensdauer der von jungen Unternehmenden geleiteten Firmen ist tendenziell ebenfalls kürzer als die derjenigen mit älteren Chefinnen und Chefs. Die über 34-Jährigen stehen 1,7 Mal häufiger an der Spitze eines «reifen» Unternehmens – das seit mindestens 42 Monaten besteht – als die 25- bis 34-Jährigen.

Die Unterschiede zwischen den Geschlechtern zeigen sich dergestalt, dass die 18- bis 34-jährigen Männer 1,3 Mal so häufig eine Firma gründen wie die Frauen derselben Altersgruppe und 1,6 Mal eher Eigentümer einer «reifen» Firma sind. Zudem sind sie doppelt so oft wie die Frauen Arbeitgeber für mehr als fünf Personen.

Auch zwischen den Regionen fördert der Bericht erhebliche Unterschiede zutage. Von den jungen Menschen im subsaharischen Afrika äussern 52% die Absicht, unternehmerisch aktiv zu werden, in Lateinamerika und der Karibik sind es 41%, im Mittleren Osten und in Nordafrika 39%, in Südostasien 26% und in Europa 19%. Die Jugend im subsaharischen Afrika wird wohl auch am ehesten tatsächlich einmal ein Unternehmen leiten, mit einer Wahrscheinlichkeit von 28%, gegenüber 8% bei den jungen Europäerinnen und Europäern.

Auf die gesamte erwerbsfähige Bevölkerung (18-64 Jahre) bezogen, waren 7,1% der Schweizerinnen und Schweizer 2014 in einer frühen Phase unternehmerisch tätig (Early-stage Entrepreneurial Activity). Dieser Begriff umfasst Personen, die gerade dabei sind, ein Unternehmen zu gründen oder deren Unternehmen weniger als dreieinhalb Jahre alt ist. Die Schweiz lag hierbei im europäischen Durchschnitt. In der EU betrug diese Quote 7,8%. In Nordamerika gehörten 13,4% der Erwerbstätigen zu dieser Gruppe, in Afrika 26%, in Asien-Ozeanien 13% und in Lateinamerika 17,6%.