Infoanlass HFM der Akademie St.Gallen

Am Mittwoch nahm ich am Infoanlass HFM – Höhere Fachschule für Marketing der Akademie St.Gallen teil. Nach der Präsentation des Lehrgangs «eidg. Dipl. Marketingmanager HF» fand beim anschliessenden Apéro ein spannendes Gespräch mit Herr Kurtzemann (Schulleitung), Frau Schirmer (Leiterin Höhere Fachschule für Wirtschaft) und Frau Thurnherr (Lehrgangsleiterin Marketing- und Verkauf) statt. Herzlichen Dank!

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Sie erhalten eine ganzheitliche Betrachtungsweise von Unternehmensführung mit speziellem Fokus auf Marketing in unterschiedlichen Organisationsstrukturen und sind in der Lage, ziel- und kundenorientiert, systematisch und unternehmerisch zu handeln. Wirtschaftliche Zusammenhänge erkennen Sie und treffen die richtigen Rückschlüsse auf Ihre Marketingtätigkeit. Das Führen von Teams sowie die Leitung eines Projektes einfacher bis mittlerer Komplexität bereitet Ihnen keine Mühe.

  • Unternehmensführung
  • Strategisches Management
  • Privates und Öffentliches Recht
  • Grundlagen der Organisation und Organisationsentwicklung
  • Unternehmenslogistik, Produktion, Qualitätsmanagement
  • Marketing, Verkauf, Kundenbeziehungsmanagement
  • Finanz- und Betriebsbuchhaltung
  • Personalmanagement und Mitarbeiterführung
  • Wirtschaftsinformatik und Projektmanagement
  • Business-Englisch (BEC Vantage)
  • Outdoor, Studienreise, Business Excellence, Diplomarbeit

Der Lehrgang umfasst rund 1’215 Präsenzlektionen begleitet von selbständigem Arbeiten (Projektarbeiten, Falllösungen, Literaturstudium, Selbstreflexionen und Diplomarbeit).

Besuch beim Bildungszentrum BVS St.Gallen

Nach intensiver Vorbereitung legte ich am 19. Januar die MarKom Zertifikatsprüfung in St. Gallen ab. Anschliessend ging es unter dem Motto «The Show Must Go On» direkt weiter, denn es Stand ein Besuch beim Bildungszentrum BVS St.Gallen auf dem Plan. In einem 1 ½-stündigen Meeting zum Lehrgang «eidg. Dipl. Marketingmanager HF» fand der spannende Austausch mit Frau a Marca Schmid, Schulleitung statt. Vielen Dank für das tolle Gespräch!

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Dipl. Marketingmanager/innen HF sind ausgebildete Marketinggeneralisten mit breiten, vernetzten und handlungspraktischen Fach-, Methoden- und Führungskompetenzen. In KMU’s oder Grossbetrieben übernehmen sie Verantwortung für das operative Marketing, in Geschäfts- oder Unterstützungsprozessen. Sie gehen anspruchsvolle Praxissituationen aus einer betriebswirtschaftlich abgestützten Prozessoptik an und kommunizieren und verhandeln gewandt – auch in einer Fremdsprache – mit den relevanten internen und externen Anspruchsgruppen.

Dipl. Marketingmanager/innen HF führen Projekte und/oder Mitarbeitende, koordinieren, unterstützen und motivieren alle an Prozessen Beteiligten zur Erreichung der Unternehmens- und Marketingziele. Die dafür geforderte Problemlösungs- Konflikt- und Entscheidungsfähigkeit setzen sie sicher ein.

 

64 Millionen Franken – VP Bank verzeichnet deutlich höheren Konzerngewinn

Die VP Bank Gruppe erwartet im Vergleich zum Vorjahr einen deutlich höheren Konzerngewinn von rund 64 Millionen Franken. Wesentlich beeinflusst wird das Ergebnis durch die Fusion mit der Centrum Bank AG, teilt die VP Bank am Freitag mit.

Für das vergangene Geschäftsjahr geht die VP Bank Gruppe von einem deutlich höheren Konzerngewinn von rund 64 Millionen Franken aus. 2014 sei noch ein Gewinn von 20 Millionen Franken erwirtschaftet worden. Das Jahresergebnis 2015 wird durch die Fusion der VP Bank AG mit der Centrum Bank AG und die damit einhergehenden Mehreinnahmen und Mehrausgaben geprägt. Vor diesem Hintergrund wurde ein Bruttoerfolg von 307 Mio. Franken erzielt, der Geschäftsaufwand lag bei 182 Mio. Franken. Die betreuten Kundenvermögen der VP Bank Gruppe beliefen sich Ende 2015 auf 34.8 Milliarden Franken. Gegenüber dem Vorjahreswert von 30.9 Milliarden Franken. bedeutet dies eine Zunahme um rund 12 Prozent.

Wie die Bank mitteilt handelt es sich jedoch um ungeprüfte Zahlen. Weitere Auskünfte zum Jahresergebnis 2015 werden im Rahmen der Bilanzmedienkonferenz vom 8. März 2016 erteilt.

Quelle: (pd/red), Liechtensteiner Volksblatt

LLB und Wirtschaftskammer kooperieren

Vertreter der Liechtensteinischen Landesbank (LLB) und der Wirtschaftskammer Liechtenstein haben einen Kooperationsvertrag unterzeichnet und die wichtigsten Punkte der künftigen Zusammenarbeit am Mittwochabend vorgestellt. Mit der Kooperation wird die LLB zum Premium Partner der Wirtschaftskammer Liechtenstein und bietet in dieser Partnerschaft weitere Unterstützungen für die gewerbliche Wirtschaft in Liechtenstein, wie die Wirtschaftskammer mitteilte.

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Wirt­schaftskammer-Präsident Arnold Matt stellte die neue Koopera­tion vor. (Archivfoto: Michael Zanghellini)

„Wir freuen uns, dass wir mit der Liechtensteinischen Landesbank als führendem Liechtensteiner Geldinstitut eine Partnerschaft eingehen können“, betonte der Präsident der Wirtschaftskammer, Arnold Matt, an der Medienorientierung.

Von der Partnerschaft profitiere letztlich das lokale Gewerbe, das mit der Wirtschaftskammer Liechtenstein eine starke Interessenvertretung gegenüber politischen Institutionen, Behörden, Verbänden, Vereinigungen und der Öffentlichkeit hat.

Im Mittelpunkt des vor kurzem unterzeichneten Kooperationsvertrages steht denn auch die Unterstützung und Förderung von Eigentümern, Nachfolgern, Geschäftsleitern, Kadermitarbeitern und ergebnisverantwortlichen Personen der gewerblichen Wirtschaft in Liechtenstein.

Die Wirtschaftskammer wird zusammen mit der LLB bis Mitte 2016 weitere Kooperationsmöglichkeiten ausloten. Im Vordergrund stehen dabei Dienstleistungen und Produkte, welchen speziell dem heimischen Gewerbe dienen, wie es weiter heisst.

Quelle: (pd/red), Liechtensteiner Volksblatt

Mangelnde Nachfrage beunruhigt Schweizer KMU

Die Chefs von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) fürchten eine abnehmende Kauflust: Laut einer Umfrage des Versicherers Zurich sehen 42,5 Prozent das grösste Risiko ihrer Geschäftstätigkeit in einer mangelnden Konsumentennachfrage sowie in Überbeständen.

Im Vorjahr waren es lediglich 29 Prozent gewesen. Die Angst vor einer nachlassenden Nachfrage erklärt die Zurich mit der tiefen Teuerung. Eine niedrige Inflation oder gar Deflation könne für die Geschäftsaussichten problematisch sein, lässt sich Chef-Marktstratege und -Ökonom Guy Miller in einer Mitteilung vom Sonntag zitieren.

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Schweizer KMU rechnen mit weniger Umsatz: Sinkende Preise schüren Ängste vor einer nachlassenden Nachfrage. (Symbolbild) (KEYSTONE/GAETAN BALLY)

Der Grund: Die Konsumenten könnten Käufe hinauszögern, weil sie auf weiter purzelnde Preise hoffen. Das führt zu weniger Umsatz, worauf die Unternehmen ihrerseits die Investitionen wegen des niedrigen Konsums kürzen könnten – ein Teufelskreis, wie Miller ausführt. Die Konsumentenpreise in der Schweiz sind 2015 im Jahresdurchschnitt um 1,1 Prozent gefallen.

Als zweit- und drittgrösste Sorgen rangieren bei den KMU der starke Wettbewerb beziehungsweise eine daraus resultierende Minderung der Verkaufsmarge sowie steuerliche Probleme. Auf der anderen Seite setzt ein Viertel der 200 befragten KMU in der Schweiz Hoffnungen auf die Erschliessung neuer Kundensegmente. Auch Kostensenkungen sowie attraktive Kreditbedingungen werden als Chancen angegeben.

Quelle: (sda), Liechtensteiner Vaterland

Weitere Umsatzeinbussen beim Detailhandel

Die Einnahmen im Schweizer Detailhandel sind im November – analog zu den Vormonaten – gesunken. Die realen, auf vergleichbarer Basis ermittelten Zahlen zeigen ein Minus von 2,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Nominal ging es sogar um 4 Prozent nach unten.

Der Detailhandel ohne Treibstoffe verzeichnete im November 2015 gegenüber dem Vorjahresmonat einen Rückgang der realen Einnahmen von 1,2 Prozent. Das nominale Minus lag laut den provisorischen Daten des Bundesamtes für Statistik (BFS) vom Montag bei 2,9 Prozent.

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Der Schweizer Detailhandel hat im November weitere Umsatzrückgänge verzeichnet (Symbolbild). (KEYSTONE/CHRISTOF SCHUERPF)

Auch im Vergleich mit dem Vormonat dominieren die Minuszeichen. Saisonbereinigt gingen die realen Detailhandelsumsätze im November gegenüber dem Oktober um 0,8 Prozent zurück. Nominal sanken die Erlöse laut einer Medienmitteilung des BFS um 0,9 Prozent. Ohne Treibstoffe reduzierten sich die Einnahmen saisonbereinigt um 0,7 Prozent gegenüber dem Vormonat.

Einzig der Detailhandel mit Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren nahm leicht zu. Der reale Umsatzanstieg betrug 0,1 Prozent. Nominal blieben die Erlöse aber auf gleichem Niveau. Der Nicht-Nahrungsmittelsektor registrierte ein reales Umsatzminus von 1,3 Prozent. Nominal ging es mit den Einnahmen in dieser Kategorie um 1,2 Prozent bergab.

Insgesamt verzeichnet der Schweizer Detailhandel damit seit Mai 2015 Rückgänge bei den realen Einnahmen.

Quelle: (sda), Liechtensteiner Vaterland

Frankenstärke spornt zu Produktivität an

Der starke Franken stellt exportorientierte Schweizer Unternehmen zwar vor grosse Probleme. Dennoch sieht Daniel Küng, Chef der Aussenwirtschaftsförderungsorganisation Switzerland Global Enterprise, auch Vorteile.

Kurzfristig betrachtet sei die Aufwertung des Frankens nicht gut für die Schweizer Wirtschaft, sagt Küng im Interview mit der „NZZ am Sonntag“. „Längerfristig hat aber eine graduelle, kontinuierliche Aufwertung durchaus auch volkswirtschaftliche Vorteile: Sie bringt die Unternehmen dazu, stets die Produktivität zu erhöhen.“

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„Längerfristig hat aber eine graduelle, kontinuierliche Aufwertung durchaus auch volkswirtschaftliche Vorteile: Sie bringt die Unternehmen dazu, stets die Produktivität zu erhöhen.“: Daniel Küng, Chef der Exportförderungsorganisation Switzerland Global Enterprise. (KEYSTONE/PHOTOPRESS/OBS/SKO/RENATE WERNLI, ZÜRICH)

Es sei bewundernswert, was die Schweizer Unternehmen in jüngster Zeit geleistet hätten, um konkurrenzfähig zu blieben. Mit den bisherigen Massnahmen zur Abfederung der Frankenstärke haben die Firmen laut Küng viel erreicht. „Sie sind aber noch nicht über den Berg.“

Zudem sieht Küng auch Gefahren bei der Anpassung an die neue Situation. Viele Unternehmen hätten alles daran gesetzt, ihre Marktanteile zu halten und dies über Einbussen bei der Gewinnmarge finanziert. In einer Umfrage von Switzerland Global Enterprise gaben knapp drei Viertel der exportorientierten kleinen und mittelständischen Unternehmen einen Margenrückgang an, ein Drittel davon einen starken Einbruch der Margen.

„Es ist sicher sinnvoll, die Marktanteile zu verteidigen. Aber die tieferen Margen führen auch dazu, dass die Investitionen in Innovation, in die Erneuerung der Produktionsmittel geringer ausfallen werden“, sagt Küng. Das beeinträchtige mittelfristig die Wettbewerbsfähigkeit.

Viele Betriebe wollen sich laut Küng nun verstärkt internationalisieren. Auch Switzerland Global Enterprise rät auslandorientierten Firmen, die Absatzmärkte zu diversifizieren und sich nicht zu einseitig nur auf Europa zu konzentrieren. Chancen sieht der Exportförderer in Ländern mit starkem Wachstum der Mittelschicht, etwa in Asien, Lateinamerika und teilweise in den Golfstaaten.

Quelle: (sda), Liechtensteiner Vaterland

Regierungschef Adrian Hasler: «Ich glaube an die Schaffenskraft der jungen Menschen»

Er ist überzeugt, dass es allein schon in Liechtenstein viele junge bestens ausgebildete Menschen gibt, die viel Potenzial für Innovation und Unternehmertum in sich tragen. Und genau das sei wichtig für die Zukunft. Ein Gespräch mit Regierungschef Adrian Hasler über die Innovation als Erfolgsfaktor.

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«Wir wollen einen Rahmen schaffen, der diese jungen Menschen unterstützt, ihnen hilft, ihre Ideen und Träume zu realisieren», sagt Regierungschef Hasler.

Am 19. November haben Sie in der Veranstaltung «Impuls Liechtenstein» die Innovation als Erfolgsfaktor für Liechtenstein präsentiert. Wie geht es mit diesem Thema weiter?

Regierungschef Adrian Hasler: Die Rückmeldungen zu diesem Anlass waren äusserst positiv. Viele Besucher fühlten sich inspiriert und schöpften Mut, eigene Ideen umzusetzen. Die LVC (Liechtenstein Venture Cooperative) wird in der Zwischenzeit nachgefragt. Mittlerweile wissen wir von etwa zehn Personen, die dabei sind, LVCs zu gründen. Das Regulierungslabor der Finanzmarktaufsicht hat Fahrt aufgenommen. Schon mehrere Fintech-Unternehmen haben grosses Interesse signalisiert bzw. befinden sich im Bewilligungsprozess. Mit der Universität Liechtenstein arbeiten wir weiter am Aus- und Weiterbildungskonzept, das uns im Thema Innovation unterstützen soll. Es tut sich also einiges.

Gleichzeitig zu Ihrem Anlass «Impuls Liechtenstein» hielt Regierungschef-Stv. Thomas Zwiefelhofer eine eilig einberufene Medienkonferenz ab, wo er ebenfalls das Thema Innovation ins Zentrum stellte. Geht es hier um ein Kompetenzgerangel?

Ich bin davon überzeugt, dass Innovation ein Erfolgsfaktor ist. Deshalb habe ich auch die Initiative «Impuls Liechtenstein» lanciert. Innovation wurde früher nur mit der industriellen Forschung und Entwicklung verbunden. Heute ist die Innovation auch für den Finanzplatz zu einer wichtigen strategischen Komponente geworden. Hier sehen wir uns mit einer enormen Dynamik konfrontiert. Ich bin froh, dass der Wirtschaftsminister das Thema Innovation nun ebenfalls für sehr wichtig hält und in seinem Bereich vorwärtstreiben möchte. Es ist ja auch so, dass unsere Bildungsministerin Aurelia Frick mein Anliegen im Bereich Aus- und Weiterbildung unterstützt. Je mehr Personen bereit sind, die Innovationsfähigkeit Liechtensteins zu stärken, desto mehr Kraft wird sich daraus in der Zukunft entwickeln. Glücklicherweise finden wir auch von universitärer und privater Seite gute Initiativen, die in diese Richtung zielen.

Der bekannte deutsche Investor Frank Thelen erwähnte in seinem Referat in Ruggell, dass er mit Ihnen weitere Gespräche führen werde. Viele sahen darin einen Wink, dass er sich Investitionen in Liechtenstein vorstellen könne. Können Sie uns dazu etwas verraten?

Sie werden verstehen, wenn ich hier etwas vage bleiben muss. Aber tatsächlich haben wir uns in der Zwischenzeit ausgetauscht. Frank Thelen ist begeistert von Liechtenstein und seinen Möglichkeiten. Er schätzt unsere politisch stabilen Verhältnisse, die Rechtssicherheit, die flexiblen und sehr kurzen Wege und sieht unser Land als einen interessanten Ausgangspunkt für Gründer. Sagen wir es mal so: Frank Thelen kann sich einiges vorstellen.

Ein Hindernis für die Ansiedelung von Gründern und Innovatoren ist die Beschränkung der Wohnsitznahme in Liechtenstein. Wie können Sie dieses Problem lösen?

Ich sehe das nicht als ein so grosses Hindernis. Einerseits können wir Gründer über das Studium an der Universität Liechtenstein, eine unserer Begleitmassnahmen, bereits heute nach Liechtenstein holen. Andererseits sind unsere Wege ins benachbarte Ausland sehr kurz. Wenn heute ein Gründer beispielsweise innerhalb Berlins zwischen Arbeits- und Wohnort pendelt, ist er allenfalls länger unterwegs, als zwischen Feldkirch und den liechtensteinischen Gemeinden.

Steht denn Kapital bereit, um Gründer und Innovatoren zu unterstützen?

Das ist mit eine der Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt. Ich führe seit einiger Zeit Gespräche mit Unternehmerpersönlichkeiten in Liechtenstein, um hier den besten Weg zu finden. Es sind meines Erachtens auch die Unternehmer, die am besten einschätzen können, welche Business Modelle zukunftsfähig sind. Mir sind die Unternehmer wichtige Partner.

Was erhoffen Sie sich aus Ihrem Impuls für Innovation?

Die Reaktion der vielen jungen Menschen an der Veranstaltung in Ruggell hat mich sehr gefreut. Sie waren inspiriert. Das ist doch das wichtigste Ziel. Wir brauchen die Unternehmer der Zukunft. Ich bin sicher, dass wir nur schon in Liechtenstein viele junge bestens ausgebildete Menschen haben, die viel Potenzial für Innovation und Unternehmertum in sich tragen. Sie sind die Macher von morgen. Wir wollen einen Rahmen schaffen, der diese jungen Menschen unterstützt, ihnen hilft, ihre Ideen und Träume zu realisieren. Denn was heute ein Gedanke ist, kann morgen ein erfolgreiches Unternehmen sein. So gesehen ist die teuerste Idee jene, die nicht realisiert wird. Ich glaube an die Schaffenskraft der jungen Menschen. Mit ihrer Zukunft sichern wir auch unsere. (eps)

Dies ist der Auftakt zur einer Reihe von Beiträgen zum Thema «Innovationsstandort Liechtenstein», die in den kommenden Wochen folgen werden.

Quelle: (eps) Liechtensteiner Volksblatt

Fürst Hans-Adam II. warnt vor generellen Steuererhöhungen

Bisher hat die Regierung vor allem an den Ausgaben gespart – die Einnahmenseite wurde bisher eher verschont. Vor Steuererhöhungen warnt Fürst Hans-Adam II. im Neujahrsinterview mit Radio L jedoch, er plädiert für Privatisierungen.

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Fürst Hans-Adam II. (Foto: Paul Trummer)

Von einer Staatspleite ist Liechtenstein zwar weit entfernt, trotzdem betont Fürst Hans-Adam II. im Neujahrsinterview mit Radio L die Bedeutung eines ausgeglichenen Staatshaushalts: «Wir müssen wirklich sehr darauf achten, dass wir nicht wie andere Staaten Schulden machen und dann in eine Schuldenspirale kommen, aus der wir nicht mehr herauskommen.» Eine «schwarze Null» sei daher nötig und auch im Interesse des Volkes, meint das Staatsoberhaupt. Nicht zuletzt die Abstimmung zur KVG-Revision habe gezeigt, dass die Bürger auch die nötige Reife hätten, dafür Einschnitte in Kauf zu nehmen.

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Privatisierung statt Steuererhöhung

Trotzdem werden die Stimmen aus der Mittelschicht gegen den Sparkurs immer lauter, wie Martin Frommelt, Chefredaktor von Radio L, feststellte. Die Kritiker meinen, nun sei es an der Zeit, dass die Regierung auch an der Einnahmenseite schraubt. Hans-Adam II. warnt jedoch vor einer generellen Steuererhöhung, dies würde ähnlich wie bei den Schulden zu einer Abwärtsspirale führen. Betriebe würden ihre Produktion auslagern, in der Folge gingen Arbeitsplätze verloren, reiche Leute würden ihren Wohnsitz verlegen und die Steuereinnahmen letztlich sinken. Auch wenn der Fürst hinsichtlich der Steuergerechtigkeit noch Verbesserungspotenzial sieht, müsse man dabei auch immer das grosse Ganze sehen: «Man kann nicht an einer Schraube unter einem Vorwand drehen und dabei ausser Acht lassen, welche Auswirkungen das haben könnte.» Um Mehreinnahmen zu generieren, plädiert er vielmehr dafür, dass der Staat Vermögenswerte verkauft – Liechtenstein habe davon weit mehr als nötig. «Es wäre vermutlich besser, diese zu privatisieren und dann dafür Steuern zu kassieren», hält Hans-Adam II. fest.

Mehr dazu lesen Sie im «Volksblatt» vom Montag (4. Januar).

Quelle: (df) Liechtensteiner Volksblatt, Martin Frommelt Radio Liechtenstein