Mangelnde Nachfrage beunruhigt Schweizer KMU

Die Chefs von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) fürchten eine abnehmende Kauflust: Laut einer Umfrage des Versicherers Zurich sehen 42,5 Prozent das grösste Risiko ihrer Geschäftstätigkeit in einer mangelnden Konsumentennachfrage sowie in Überbeständen.

Im Vorjahr waren es lediglich 29 Prozent gewesen. Die Angst vor einer nachlassenden Nachfrage erklärt die Zurich mit der tiefen Teuerung. Eine niedrige Inflation oder gar Deflation könne für die Geschäftsaussichten problematisch sein, lässt sich Chef-Marktstratege und -Ökonom Guy Miller in einer Mitteilung vom Sonntag zitieren.

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Schweizer KMU rechnen mit weniger Umsatz: Sinkende Preise schüren Ängste vor einer nachlassenden Nachfrage. (Symbolbild) (KEYSTONE/GAETAN BALLY)

Der Grund: Die Konsumenten könnten Käufe hinauszögern, weil sie auf weiter purzelnde Preise hoffen. Das führt zu weniger Umsatz, worauf die Unternehmen ihrerseits die Investitionen wegen des niedrigen Konsums kürzen könnten – ein Teufelskreis, wie Miller ausführt. Die Konsumentenpreise in der Schweiz sind 2015 im Jahresdurchschnitt um 1,1 Prozent gefallen.

Als zweit- und drittgrösste Sorgen rangieren bei den KMU der starke Wettbewerb beziehungsweise eine daraus resultierende Minderung der Verkaufsmarge sowie steuerliche Probleme. Auf der anderen Seite setzt ein Viertel der 200 befragten KMU in der Schweiz Hoffnungen auf die Erschliessung neuer Kundensegmente. Auch Kostensenkungen sowie attraktive Kreditbedingungen werden als Chancen angegeben.

Quelle: (sda), Liechtensteiner Vaterland

Anerkennung für vorzügliche Leistungen

Die Lehrlinge, die sich in das Goldene Buch eintragen durften, posierten gemeinsam mit Erbprinz Alois und Werner Kranz vom Schulamt. (Foto: Nils Vollmar)

Die Lehrlinge, die sich in das Goldene Buch eintragen durften, posierten gemeinsam mit Erbprinz Alois und Werner Kranz vom Schulamt. (Foto: Nils Vollmar)

Am Freitag konnten sich 33 Lehrabsolventen, die mit einer Note von 5.3 oder besser ihre Berufsausbildung abgeschlossen haben, auf Schloss Vaduz ins Goldene Buch eintragen. Vor der Feier hatten sie Gelegenheit, bei einer Führung einen Blick hinter die imposanten Schlossmauern zu werfen.

Erbprinz Alois gratulierte den jungen Berufsleuten ganz herzlich zum überaus erfolgreichen Lehrabschluss und unterstrich, mit der bereits zur Tradition gewordenen Eintragung ins Goldene Buch werde der gezeigte Einsatz und die vorzügliche Leistung auch von offizieller Seite gewürdigt. Eine gute Ausbildung sei eine wichtige Grundlage für ein erfolgreiches Berufsleben. Die Wirtschaft wiederum sei auf gut ausgebildete Berufsleute angewiesen, um im globalen Wettbewerb bestehen zu können. Schliesslich sei der Staat an einer florierenden Wirtschaft interessiert. Der Erbprinz dankte den Ausbildnern, den Berufsschulen, den Berufsverbänden, welche fördernd und unterstützend die Auszubildenden begleitet haben. Im Beisein von Vertretern der Wirtschaftsverbände, des Arbeitnehmerverbandes, des Amtes für Berufsbildung und von betrieblichen Ausbildnern überreichte er den 33 erfolgreichen Berufsleuten die Diplome, 17 Frauen und 16 Männer aus fünfzehn verschiedenen Lehrberufen, worauf sich jede und jeder mit seiner bzw. ihrer Unterschrift im Goldenen Buch verewigen konnte.

Mehr dazu lesen Sie im «Volksblatt» vom Samstag (12. September 2015).

Quelle: (hs) Liechtensteiner Volksblatt